12 Es geschah aber in diesen Tagen, dass er auf einen Berg ging, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13 Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel: 14 Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus, 15 Matthäus, Thomas, Jakobus, den Sohn des Alphäus, Simon, genannt der Zelot, 16 Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.
Lk 6, 12-19
17 Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon 18 waren gekommen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Und die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt. 19 Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
Ein Merkwürdiger Text, der Fragen offen lässt.
Wie geht man damit um,
wenn ER einen ruft,
zu etwas, das man noch nicht kennt?
Was tut man als Sendbote (Apostel)?
Und wie lernt man einen Beruf, den es noch nicht gibt?
Wie mag es den Jüngern ergangen sein,
die Jesus nicht auswählte?
Die Leute drängen sich um ihn.
Ihn wollen Sie berühren.
Die Apostel sind nur Kulisse, Zuschauer, Beobachter.
Die Apostel sind scheinbar nicht aktiv.
Die Menschen haben an Ihnen keine Veränderung wahrgenommen.
Ihnen wird nichts zugetraut.
Keine Kraft geht von Ihnen aus.
Es wird kommen der Tag,
da werden sie seine Zeugen sein.
Vorher aber steht:
dabei sein,
begleiten,
wahrnehmen,
hören,
staunen,
lernen.
Es wird kommen der Tag,
da werden sie seine Zeugen sein.