Er lässt sich nicht verstecken

So mancher mag es vielleicht bedauern.
Er lässt sich nicht in Kirchen einmauern.
In Riten, Dogmen lässt er sich nicht zwängen.
Und nichts und niemand kann ihn irgendwie einengen.

Denk-Verbote können ihn nicht aufhalten.
Er lässt sich nicht mit Gesetz und Regeln verwalten.
Auch in ein dickes Buch ist er nicht zu pressen.
Er ist einfach da, lässt sich nicht vergessen.

Er lässt sich nicht verstecken,
ist stets neu zu entdecken,
ist zu finden in den äußersten Ecken,
ja da an den Zäunen und Hecken.

Bloß nicht erschrecken!
Er wird Menschen aufwecken.
Bloß nicht erschrecken,
erschrecken, erschrecken!
Gott sucht das Weite.

Manche wollen ihn in den Himmel abschieben.
Doch ist er Gott-sei-Dank nie nur da oben geblieben.
Mitten unter uns lebt er unerkannt,
mit Sicherheit auch in unserem Land.

Mit noch so großen Worten ist er nicht einzufangen.
Und mit schlauen Traktaten wird man nicht zu ihm gelangen.
Er lässt sich nicht mit Gesetzten verwalten.
Er wirkt, wo er will, ist durch nichts aufzuhalten.

Er lässt sich nicht verstecken,
ist stets neu zu entdecken,
ist zu finden in den äußersten Ecken,
ja da an den Zäunen und Hecken.

Bloß nicht erschrecken!
Er wird Menschen aufwecken.
Bloß nicht erschrecken,
erschrecken, erschrecken!
Gott sucht das Weite.