Der Herr sprach zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben. 8Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. Weiter sprach der Herr zu Mose: Ich habe dieses Volk durchschaut: Ein störrisches Volk ist es. Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt. Dich aber will ich zu einem großen Volk machen. Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen, und sagte: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? Du hast es doch mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt. Sollen etwa die Ägypter sagen können: In böser Absicht hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen? Lass ab von deinem glühenden Zorn, und lass dich das Böse reuen, das du deinem Volk antun wolltest. Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es für immer besitzen. Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.
Ex 32, 7-14
ich darf
IHM
meine sorgen
meine fragen
meine wut
vor die füße werfen
muss nicht zurückhalten
meine fassungslosigkeit
mein unverständnis
meine zweifel
ich kann mit
IHM
reden
wie mit
einer guten freundin
einem guten freund
ER
hält aus
wenn ich
ihn kritisch anfrage
ihn konfrontiere
mit ihm hadere
ich kann mit
IHM
diskutieren
handeln
und feilschen
wie auf einem basar
nicht für mich
und meinen vorteil
sondern für
die anderen
die nächsten
die fernsten
die mir am herzen liegen
für die
mit denen ich mitfühle
und siehe
„Da ließ sich der Herr
das Böse reuen“
(Köln 26.03.2020)