Der Wege bereitet

Alle Berge mache ich zu Wegen, und meine Straßen werden gebahnt sein. Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter. Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt. Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen. Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

(Jes 49,11-15)

Ratlosigkeit, Angst, Hoffnungslosigkeit:

Was vor uns liegt – unüberwindlich
Ans Ziel gelangen – aussichtslos
Das Gelände – unbegehbar

Doch da ist einer
der für uns
ist
der für uns
da ist:

ER
der ist der
er-ist- da-für-uns

ER
der Pässe schlägt ins Gebirge
und Schneisen ins Gelände
der Wege bereitet in zerklüfteter Gegend
an Abgründen vorbei Straßen bahnt
um zu gehen
ihm entgegen

ihm

der lebt

mitten unter uns