Wir sind die ersten nicht

5 Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

Dtn 6,5

1 Der HERR sprach zu Abram: Geh fort aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde! 2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.

Gen12,1

14 Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der Ich-bin hat mich zu euch gesandt.

Ex 3,14

6 Ist nicht das ein Fasten, wie ich es wünsche: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, Unterdrückte freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen?

Jes 58,6

5 Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet.

Mt 11,5

16 Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,16

20bUnd siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Mt 28,20b

Wir sind die ersten nicht,
die dem Ruf folgen,
der in unsere Herzen eingeschrieben ist:
Gott zu lieben,
mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele,
mit ganzer Kraft
und liebevoll dem Nächsten zu begegnen.

Wir sind die ersten nicht,
die der Verheißung folgen,
die Abraham
und seinen Nachkommen zugesagt ist:
Zieh fort aus deinem Land,
verlass die Sicherheit deines Alltags,
und die Macht deiner Gewohnheiten,
und brich auf in das Land,
das ich dir zeigen werde.

Wir sind die ersten nicht,
die sich lösen von dem,
was gefangen hält,
die wie Mose aufbrechen in ein Land,
vertrauend auf Gott, den Befreier:
Ich habe dein Elend gesehen.
Ich kenne dein Leid.
Aber sei gewiss:
Ich bin der Ich-bin-da.

Wir sind die ersten nicht,
die auf Gerechtigkeit hoffen,
folgend der Spur des Jesaja und der anderen Propheten:
Das wird die Welt verändern:
die Fesseln des Unrechts zu lösen,
die Stricke des Jochs zu entfernen,
die Versklavten frei zu lassen,
jedes Joch zu entfernen,
die Hungernden zu speisen und
die Nackten zu kleiden

Wir sind die ersten nicht,
die sich begeistern lassen,
angesteckt von der Botschaft und dem Lebensstil Jesu:
Lahme gehen, Blinde sehen,
Aussätzige werden rein,
Tote stehen auf
und den Armen wird das Evangelium verkündet.
Seht das Reich Gottes
ist schon mitten unter uns.

Wir sind die ersten nicht,
die in den Umbrüchen ihrer Zeit,
das lebten, was sie vom Evangelium begriffen hatten.
Gott ist die Liebe.
Und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott.

Wir sind die ersten nicht,
die sich einreihen in die Schar derer,
die ihre Freude und Hoffnung,
ihre Trauer und Angst,
miteinander teilen
in der Gewissheit, dass Gott es Segen
über unserem Leben liegt:
Seid gewiss,
ich bin bei euch alle Tage
bis ans Ende der Zeit!