Es ist Advent 2012, kurz vor Weihnachten.
Da entdecke ich ein Plakat in der Kölner U-Bahn:
„Höchste Zeit, dass sich etwas ändert!“
Recht haben die Werbestrategen,
denke ich bei mir.
Vieles müsste sich ändern:
Gier und Streben nach schnellem und maximalen Gewinn,
müsste sich verwandeln in ein Einüben
in einen nachhaltigem und Qualität maximierenden Lebensstil.
Härte und Gewalt, als Reaktion auf verlorenen Sinn,
müsste sich verwandeln
in zärtliche Gesten und gegenseitiges Stärken.
Leben auf Kosten anderer und auf Kosten der Zukunft
müsste sich verwandeln
in ein Leben im Einklang mit sich, den Mitmenschen und der Schöpfung.
Vieles müsste sich ändern!
Am Ende
muss auch
ich mich
ändern.
Das scheint mir fast das Schwerste.
Herzlichen Dank Ihre Werbestrategen
für einige Minuten Nachdenken
mitten im Advent
auch wenn ihr das so
sicherlich nicht gewollt habt!