Jesus redete zum Volk vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. (…)
Er antwortete ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!
Lk 9, 11b–17
Sie sagten: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische; wir müssten erst weggehen und für dieses ganze Volk etwas zu essen kaufen.
Wie geschieht Heilung?
Wie wird der Hunger der Menschen gestillt?
Wäre Jesus dem Impuls der Jünger gefolgt,
hätte er die Menge weggeschickt,
damit sie sich in der Umgebung Brot kaufen können.
Und das Wundern war groß,
als Jesus die Menschen einlud,
zu bleiben
und er anfing das Wenige zu teilen,
was da war,
da war das staunen groß,
Da musste nichts mehr besorgt werden.
Es reichte für alle.
Was mag das für eine Entdeckung für die Jünger gewesen sein,
als sie lernen durften,
dass uns das, was wir zum Leben brauchen,
schon mitgegeben ist.
Es ist paradox:
Wo man beginnt, zu geben und zu teilen,
entsteht Reichtum und Überfluss.
Alle aßen und wurden satt.
2019
- Fronleichnam
- Lesejahr: C I, StB: III. Woche