Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.
Lk 19,1-4
Da wartet einer
Da nimmt sich einer Zeit
Da hält einer an
Da unterbricht einer sein Alltagsgeschäft
Da läuft einer nicht mehr mit
keine Hektik
keine Hast
kein Mitläufer
Er-warten
Da sucht einer einen anderen Standpunkt
Da findet jemand eine andere Perspektive
Da übt jemand den fremden Blick
Da bricht einer aus dem System
kein
Über-Blick
Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
Lk 19,5
Da sucht jemand Kontakt
Da nimmt einer wahr
Da sieht jemand tiefer
Da schenkt einer einen Augen-Blick
keine Berührungsangst
kein Vorurteil
kein
An-sehen
Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.
Lk 19,6-8
Da durchschaut jemand sein Leben
Da übernimmt jemand Verantwortung
Da steht jemand zu seiner Schuld
Da bricht jemand auf
Da kehrt jemand um
Ein-sicht
Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lk 19,9-10