Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Sie aber sagten: / Kommt, lasst uns gegen Jeremia Pläne schmieden! Denn nie wird dem Priester die Weisung ausgehen, / dem Weisen der Rat und dem Propheten das Wort. Kommt, wir wollen ihn mit seinen eigenen Worten schlagen / und Acht geben auf alles, was er sagt. Gib du, Herr, Acht auf mich / und höre das Gerede meiner Widersacher! Darf man denn Gutes mit Bösem vergelten? / [Denn sie haben (mir) eine Grube gegraben.] Denk daran, wie ich vor dir stand, / um zu ihren Gunsten zu sprechen / und deinen Zorn von ihnen abzuwenden. (Jer 18,18-20)“

Jer 18,18-20

Schnell vergisst der Satte den Hunger
und der zu Reichtum gekommene
verliert die Erinnerung ans Elend.

Die  Wohltäter von damals werden heute zum Feind,
weil sie erinnern an das Elend,
dessen keiner mehr  gedenken will.